Um eine schonende Bearbeitung von Nutzpflanzen zu gewährleisten, haben wir die Arbeitsweise der fortschrittlichsten Techniken gesucht. Auch hier gilt unsere oberste Prämisse, die Schonung und geringste Belastung der Umwelt.Bei künftiger Weiterverabeitung in angestrebter Eigenregie unserer Ernten, kommen diese Techniken unter der Anleitung der Verfahrenstechniker des Herstellers mit der fachlichen ständigen Unterweisung und Qualitätskontrollen
zum Einsatz.
Herkömmlich werden oftmals zur Abtrennung der Bestandteile, Lösungsmittel wie z.B Methanol, Ethanol oder Methylenchlorid verwendet. Anschliessend müssen diese Lösungsmittel oder Rückstände bei dieser Art der Verfahren aus den Materialien durch verschiedene Verarbeitungsschritte, die außerdem zu zusätzlichen Verfahrenskosten führen, getrennt werden.
Wir bevorzugen eine umweltfreundliche Alternative z.B. mit CO². In einem bestimmten Zustand können so schonende Arbeitschritte mit antibakterieller Wirkung bei niedrigen Prozesskosten umgesetzt werden. Ausserdem werden die Bestandteile unverändert und ökologisch rein erhalten.
Eine andere Technik wird mit dem Naturprodukt Wasser und Technik hauptsächlich vollzogen.
Es entstehen keine negativen Rückstände bei optimalem Ertrag und schadstofffreien Produkten.
Zellulose aus den Zellwänden von Industriehanf wird bisher vornehmlich zur Papierherstellung verwendet.
Sie dient auch zur Herstellung verschiedener Kunststoffarten, u. a. Zelluloid, Cellulosehydrat und Kunstseide.
Naturfasern wie Hanf können aber aufgrund ihres Festigkeits- und Modulniveaus im Verhältnis zu ihrer
Dichte als ökologisches Substitutionsprodukt für Glasfasern in verschiedenen Verbundwerkstoffen verwendet werden.
Anwendungsfelder
Neben bereits existierenden Einsatzgebieten von Naturfaser-Kunststoff-Verbunden wie Innenverkleidungen oder gedämmte Abdeckungen in Straßenfahrzeugen sind sowohl Strukturbauteile im Fahrzeugbereich (Schiene und Straße) auf Basis von Reaktionsharzen als auch Formteile aus kurzfaserverstärkten Thermoplasten dort von Interesse, wo die geringere Dichte der Naturfasern eine wünschenswerte Gewichtsreduzierung im Vergleich zu glasfaserverstärkten Materialien ermöglicht.
Endlosfäden aus Glas sind monofil. Bei Naturfasern handelt es sich um gesponnene Garne aus Einzelfasern, die bereits eine Struktur aufweisen. Aufgrund der daraus folgenden veränderten Bedingungen der Verbundbildung zwischen Polymermatrix und Faser müssen besondere Verarbeitungsverfahren angewandt werden.
Die Hydrophilie von Hanf muß in Strukturbauteilen aufbereitet werden, um eine schädigende Wasseraufnahme zu unterbinden.
Zur Optimierung der Benetzung der Verstärkungsfasern durch das Polymer wird der Einsatz von Hochleistungs-Ultraschall bei der Verbundbildung eingesetzt.
Lebensmittelproduzenten binden Biokunststoffe in die Massenherstellung ihrer Flaschen mit ein; dies ist bei dem weltbekanntesten kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränk zum Beispiel der Fall, die im ersten Produktionsjahr 2,5 Millionen Flaschen auf einer pflanzlichen Basis von 30 % vertrieb, was 68 Millionen Kilogramm Bio-PET entspricht.
Die an dieser Initiative beteiligten Unternehmen haben als ihr Ziel ausgegeben, dass bis 2020 garantiert Flaschen aus 100% Bio-Pet gewerblich eingesetzt werden. An diesem neuen großen Markt möchten wir, und auch gern mit Ihnen partizipieren.


